Was sind Mandalas?

    Die Frage, was Mandalas sind, lässt sich nicht schnell erklären. In der westlichen Welt werden sie als runde Ausmalbilder bezeichnet, die man häufig in Malbüchern vorfindet. Ursprünglich haben sie eine religiöse oder geheimnisvolle Bedeutung, wobei die Mitte immer den zentralen Punkt bildet. In der fernöstlichen Welt, wie zum Beispiel China oder Japan, werden Mandalas mit Schriften gestaltet. In vielen anderen Kulturen dienen sie zum Darstellen von Göttern, Universen mit Himmel, Schattenreiche, der Erdball oder verschiedene und bedeutsame Zeichen.

    Und was sind Mandalas noch?

    Wie oben schon umschrieben, dienen Mandalas für alle möglichen bildhaften Darstellungen. Im Buddhismus sind sie Meditationsobjekte. Sie werden in gleicherweise zu Religionszwecken genutzt. Die Darstellungen der oft fein verzierten Inhalte, die sich um den Mittelpunkt bilden, sind auf der ganzen Welt verbreitet und verschiedenartig. Hierzulande werden Mandalas oft aus schlichten geometrischen Formen zusammengesetzt, so wie ich selbst es bei vielen meiner Malvorlagen ebenfalls tue. Sie können aus vielfältigen Materialien bestehen. Sand oder Steine, Pflanzenteile (zum Beispiel Laub), Bilder und Skizzen, die auf ein normales Stück Papier per Hand gezeichnet werden. Alles, was sich bewegen und zu einem Kreis oder Quadrat legen oder malen lässt, eignet sich für ein Mandala. Die einfachste Form des Mandalas ist das Dreieck. Es steht für die Trinität (Dreifaltigkeit oder Vater, Sohn und Heiliger Geist).

    In unserer Welt

    Mandalas sind eine tolle Beschäftigung und dienen gleichzeitig der Meditation. Auch bei uns haben sie einen mittleren Bereich, um den sich die Formenvielfalt und Zeichnungen bilden. Beim Kolorieren der verschiedenen Muster können sich viele Menschen besser konzentrieren, da sie ihre Umwelt um sich herum einfach ausblenden können. Es kommt nicht selten zu einem Zustand der Trance, während man mit dem farbigen Ausmalen der Formen beschäftigt ist. Obendrein fällt vielen das Lernen durch die Integration eines Mandalas leichter. Zum Beispiel mit den den Zahlenmandalas auf diesen Seiten. Die Vielfalt ist gewaltig. Vom simplen Kreis, bis zur filigransten Darstellung einer Göttergestalt oder einer detailreich gezeichneten Art aus dem Pflanzenreich. Jeder hat seine eigenen Interessen, womit er oder sie die Freizeit gestaltet. Gelegentlich sieht man am Strand – in der Regel früh am Morgen – Menschen verschiedenster Altersgruppen, die überwältigende Mandalas aus Muscheln, Steinen und was Meer und Ufer alles so hergeben, legen. Leider sorgen Wasser und Wind dafür, dass diese Kunstwerke nur von kurzer Dauer sind. Die Flora und Fauna haben allerlei zu bieten. Es ist wie eine Einladung von Mutter Natur an die Kreativität in uns.